Samstag, 30. August 2025

Vom Attersee zum Traunsee

Ich schätze es, mit dem E-Mountainbike von zuhause wegzufahren. Als Hilfsmittel verwende ich ausschließlich den Bahntransport. Dieses Mal war nicht einmal der notwendig. Auf dem Radweg ging es zuerst von Vöcklabruck nach Schörfling und weiter nach Weyregg am Attersee. Hier zweige ich ins Bachtal (Tal des Weyregger Bachs) ab, zuerst noch auf Asphalt, später dann auf einer geschotterten Forststraße. Nach einer mäßig ansteigenden Fahrt beginnt dann ein kräftiger Anstieg auf etwa 830 m Seehöhe auf den Aurachberg, wo es dann etwas wellig weitergeht. Dann beginnt wieder auf Asphalt die Abfahrt ins Aurachtal, das ich ca. einen Kilometer vor Neukirchen bei Altmünster erreiche. Um von dort zum Traunsee zu kommen, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder Richtung Traunkirchen oder Richtung Altmünster. Ich entscheide mich für Altmünster, da es von dort nicht mehr so weit nach Hause ist. Damit erreiche ich auch die Salzkammergut-Bahnstrecke und könnte auch mit der Bahn weiterfahren, was ich allerdings dieses Mal nicht mache. Ich komme ohne das Hilfsmittel ÖBB aus und fahre über Gmunden, Pinsdorf und Regau wieder heim. 63 Kilometer sind es geworden und über 900 Höhenmeter habe ich dabei überwunden. Für einen dank Motorunterstützung nicht allzu anstrengenden Nachmittagsausflug reicht mir das.
 

Mittwoch, 20. August 2025

Flachgau-Radtour von Hallwang nach Oberhofen am Irrsee

Rad und Bahn lassen sich gut kombinieren und damit kann ich auch Regionen erkunden, die ich allein mit dem Fahrrad nicht so einfach erreichen kann. In den ÖBB-Regionalzug bin ich allerdings nach ein paar Kilometern aufwärmen erst in Neukirchen-Gampern eingestiegen und habe mich nach Hallwang - kurz vor Salzburg - bringen lassen. Von dort geht es dann erst einmal in Richtung Autobahnauffahrt Thalgau. Dann schwenke ich um nach Henndorf, wofür ich einige Höhenmeter zu überwinden habe. Dafür geht es dann ordentlich bergab in des Becken des Wallersees mit deutlich über 50 km/h. Von Henndorf führt der Radweg südlich des Wallersees weiter nach Pfongau, wobei man das Schloss Sighartstein mit seinem reizvollen Weiher passiert. Nach Pfongau trete ich dann noch einmal kräftig bergauf in Richtung Sommerholz. Eine längere Abfahrt auf einer schmalen Straße nach Oberhofen bildet das Ende der Tour und man erreicht wieder die Haltestelle an der Westbahnstrecke, wo es nicht lange dauerte, bis mich der nächsten Zug nach Vöcklabruck bringt. Insgesamt sind 48 E-Bike-Kilometer und fast 1000 Höhenmeter auf dieser Strecke zusammengekommen, was mir für einen Nachmittagsausflug jedenfalls ausreicht.
 

Mittwoch, 13. August 2025

Durch die Kaltenbachwildnis

Seit meiner Kindheit kenne ich die Kaltenbachwildnis, eine zerklüftete Landschaft am nordwestlichen Abhang des Traunsteins. Gegenüber einer Traunstein-Besteigung ist die Wanderung durch diesen Landschaftsteil ein leichter Spaziergang und hätte mich lange Zeit unterfordert. Jetzt, im fortgeschrittenen Alter schätze ich solche kleinen, landschaftlich reizvollen Rundgänge. Man parkt am besten beim Gasthaus Hoisn und geht dann durch ein von Bogenschützen genutztes Waldstück, bis man auf den Gschliefgraben stößt. Dann geht es auf einer ansteigenden Forststraße weiter, von der schließlich ein schmaler Weg in die eigentliche "Wildnis" abzweigt. Nun geht es an steilen Felswänden und Steilabfällen vorbei und sogar durch eine kleinen Felstunnel. Nun ergeben sich die ersten Aussichtspunkte, die einen Blick auf den Traunsee bieten mit Bänken für ein kurze Rast. Weiter ansteigend kommt man bald an den Schluss der Schlucht und verlässt sie wieder. Vor dem Abstieg erreicht man noch einen wunderbaren Platz mit Aussicht auf den südlichen Traunsee. Bald trifft man auf das erste Teilstück des Herndlersteigs, dem man dann bis zum Traunseeufer folgt. Ein kurzer Rückweg auf der Straße zum Hoisn beendet die circa einstündige Wanderung, die sich wirklich lohnt.
 

Dienstag, 12. August 2025

Vom Vorderen zum Hinteren Langbathsee

Eine Gegend, die für mich immer einen Reiz hat, sind die beiden Langbathseen am Fuße des Höllengebirges. Von Ebensee aus erreicht man auf einer kurvigen Straße den gebührenpflichtigen Parkplatz vor dem Vorderen Langbathsee. Im Sommer ist das ein beliebter Badesee. Ich will allerdings etwas wandern und mache mich auf den Weg vom Vorderen zum Hinteren Langbathsee. Dafür nehme ich den Weg am südlichen Seeufer. Wo der See endet, steht die hübsche und neu renovierte ehemalige Jagdvilla Kaiser Franz Josefs. Dann steigt der Weg deutlich an, denn der hintere Langbathsee liegt deutlich höher. Kurz bevor man ihn erreicht, gelangt man zum Abfluss des hinteren Sees, dem Pfrillenbach mit seinen kleinen Wasserfällen (siehe Foto). Hat man den Hinteren Langbathsee erreicht, bietet sich ein schöner Ausblick und es stellt sich die Frage, ob man diesen noch umrunden möchte. Ich will das dieses Mal nicht, sondern trete nach einer kurzen, schattigen Rast wieder den Rückweg an, dieses Mal zum Nordufer des vorderen Sees, dem entlang ich bald wieder den Parkplatz erreiche. Fünfeinhalb Kilometer habe ich zurückgelegt und 130 Höhenmeter überwunden.
 

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