Dienstag, 16. August 2011


Was heuer an Radtouren noch gefehlt hat, ist die Fahrt mit dem Rennrad über die Großalm zwischen Traunsee und Attersee. Also geht es bei angenehmem, noch leicht wolkigem Wetter zuerst einmal über Regau und Wiesen nach Pinsdorf. Immer der Aurach entlang führt von dort die Straße über Reindlmühl nach Neukirchen bei Altmünster. Auf Höhe des Großalm-Gasthauses beginnt dann ein bis zu 12% steiler Anstieg bis zur Passhöhe bei der Taferlklause. Nun geht es hurtig bergab mit einem leichten Zwischenanstieg nach dem Gasthaus Kienklause. Nach einer kurzen Rast am Atterseeufer geht es am Ostufer des Attersees entlang nach Seewalchen, wo eine Einkehr im Cafe Eiszeit nicht fehlen darf. Nach knapp 70 km und 1350 Höhenmetern bin ich wieder in VB.
Das Foto zeigt das Gasthaus Großalm und den noch leicht wolkenverhangenen Hochlecken.

Dienstag, 26. Juli 2011


Das Wetter der letzten Wochen war recht unbeständig und zum Radeln nicht recht einladend. Eine Fahrt auf den Göbelberg und Kurztrips zum Attersee waren trotzdem möglich.
Heute ging es bei sonnigem, aber nur mäßig warmem und windigem Wetter über Seewalchen und Weyregg auf den Gahberg und auf Forststraßen weiter Richtung Hongar. Von dort geht es auf Asphalt wieder rasant hinunter nach Aurach und über Regau nach Hause. 50 km kommen so zusammen und es sind fast 1200 Höhenmeter zu überwinden.
Das Bild zeigt einen Blick vom Gahberg auf einen Teil des Höllengebirges.

Mittwoch, 6. Juli 2011


Der Juli startet recht regnerisch und jeder sonnige Tag macht somit doppelt Freude. Ein kleiner Ausflug mit dem MTB durch den Wartenburger Wald vor Sonnenuntergang tut gut. Neben dem Wartenburger Teich gilt auch dem "Höchsten" mein Besuch. Dort harrt ein Holzhaufen darauf, seiner Bestimmung zugeführt zu werden, obwohl es für ein Petersfeuer schon etwas spät ist.

Donnerstag, 23. Juni 2011


Diese Radtour steht (wieder einmal) ganz im Zeichen der Geschichte des Hausruck-Kohlereviers. Über Zipf (mit einem Espresso zur Auffrischung) geht es erst einmal über Frankenburg zur ersten Hausruck-Querung nach Eberschwang. Vorbei am Ortsteil Stranzing führt eine Passstraße über den nördlichsten Hausruck-Ausläufer (Sulzberg) mit tollen Serpentinen auf der Abfahrt Richtung Geboltskirchen. Das weitere Ziel ist vorerst der Ortsteil Gschwendt mit dem Portal des aufgelassenen Gisela-Stollens. Ernst Huemer, Obmann des Bergknappenklubs Geboltskirchen, hält sich gerade zufällig dort auf, und es ist interessant, seinen Erzählungen vom Bergbau und dem Knappenleben zuzuhören. Jetzt folgt die Tour der alten Kohlebahntrasse über Scheiben und Rosswald bis zum Kaiser-Franz-Josef-Jubiläumsstollen, der nach Kohlgrube geführt hat. Mit dem Rad muss man aber hinunter nach Oberentern und wieder steil bergauf über den Ödberg, um nach Altenhof und dann nach Kohlgrube zu gelangen. Nach einem Kurzbesuch beim Kohlebrecher-Skelett geht es auf die Suche nach sichtbaren Spuren der ehemaligen Kohlebahn von Kohlgrube nach Breitenschützing. Die Bahn führte durch einen Tunnel, dessen Portale noch mehr oder weniger gut erhalten sind. Nachdem mit Hilfe von Hinweisen aus der Bevölkerung Tunnelein- und -ausgang nahe Penetzdorf gefunden sind, bricht auch schon ein heftiges Gewitter los, das einen Aufenthalt bei Steindl-Berger's Mostheurigem in Niederthalheim zur Folge hat. Über Schwanenstadt geht es dann wieder halbwegs trocken nach Hause. (88km, 1590 Hm)

Mittwoch, 15. Juni 2011


Das ideale Wetter verlockt auch am späten Nachmittag noch zu einer Ausfahrt, dieses Mal mit dem Rennrad. Der Hausruck soll zweimal überquert werden. Zuerst geht es nach Ottnang und weiter über den "Tanzboden" nach Eberschwang, dann am Nordrand des Hausruck an "Adam und Eva" vorbei in westlicher Richtung nach Pramet. Jetzt folgt die zweite Überquerung mit der langen Abfahrt nach Frankenburg und weiter nach Zipf. Der "Verlängerte" schmeckt wie immer ausgezeichnet. Nun geht es mit leichtem Rückenwind dem Vöcklatal folgend flott nach Hause. Das Bild zeigt den 59 km langen Streckenverlauf, der 1016 Hm überwindet.

Dienstag, 14. Juni 2011


Das Wetter ist nicht sehr einladend für eine Radtour, aber die Regenschauer der letzten Tagen sollen heute abflauen. Daher geht es vorerst einmal nach Seewalchen, wo das Cafe Eiszeit wegen Schlechtwetter geschlossen hat. Somit setzt sich mein Weg auch gleich weiter nach Baum fort und von dort nach Witzling, von wo aus die Strecke der Dürren Ager entlang nach Weiterschwang und anschließend wieder nach Timelkam zurück führt. Heim geht es dann noch über den Altmannsberg, auf dessen Auffahrt man einen schönen Blick auf Vöcklabruck und die Alpen genießen kann. Knapp 40 Kilometer und 540 Hm sind dabei auch zusammengekommen.

Freitag, 3. Juni 2011


Thomas Bernhard hat auch am Grasberg ein kleines Bauernhaus mit Weideland besessen. Das sollte heute das Ziel einer MTB-Tour sein. Daher geht es über Regau erst einmal nach Pinsdorf und von dort immer der Aurach entlang bis Reindlmühl, wo nach dem Ortszentrum links eine steile Schotterstraße zur "Krucka" - so der Hausname - abzweigt.
Damit der Rückweg Abwechslung bietet, führt die Route jetzt über das Wessenaurachtal bergauf bis auf den Gahberg und von dort in rasanter Abfahrt nach Weyregg am Attersee. Weil das Wetter immer besser wird und gerade der richtige Schwung drin ist, wird auch gleich noch der Attersee im Uhrzeigersinn umrundet. Der "Verlängerte" mit Apfelstrudel schmeckt auch in Unterach, und dem Westufer entlang geht es über Seewalchen nach Hause. Die Tour ist 95 km lang und überwindet 1812 Hm.

Sonntag, 29. Mai 2011


Manchmal bleibt einfach zu wenig Zeit, um sich aufs Rad zu schwingen. Aber es genügt ja auch ein Lauf auf der kleinen Hausrunde durch den Wartenburger Wald, damit der Kreislauf wieder in Schwung kommt. 5,2 km Wegstrecke und 113 Hm sind dazu gerade ausreichend. Die geschotterten Wege im Wald sind angenehm weich und es ist schön schattig. Man kann aber auch einen Ausblick nach Süden auf das Höllengebirge sowie auf die umliegenden Weiler mit ihren Wiesen und Feldern genießen.

Montag, 23. Mai 2011


Das Hausruckgebiet hat seinen Reiz. Die wirtschaftliche Bedeutung als Braunkohlerevier hat es zwar ab den 1960er Jahren zukzessive verloren, den Zeugen des Bergbaus kann man vielerorts jedoch noch begegnen. So gibt es zum Beispiel kilometerlange Trassen ehemaliger Kohlebahnen, die in einem passablen Zustand sind und sich zum Befahren mit dem MTB sehr gut eignen. Von Thomasroith kommt man bequem auf einer solchen Trasse nach Holzleithen, von dort geht es zur Querung des Hausruck-Kamms über den "Tanzboden" Richtung Eberschwang. Nach einem Abstecher zum Nordportal des Hausruck-Eisenbahntunnels führt die Strecke über Stranzing in eindrucksvollen Serpentinen wieder über einen Hausruck-Sporn nach Arming und von dort zum Kohlebahnhof Scheiben. (Der "Verlängerte" schmeckt auch dort ausgezeichnet.) Nun beginnt wieder ein Kohlebahntrassen-Abschnitt von 4 km Länge bis zum Portal des Kaiser-Franz-Josef-Jubiläumsstollens, der bis 1963 nach Kohlgrube geführt hat (siehe Foto). Mit dem MTB heißt es aber den Hausruck ein drittes Mal in Richtung Wolfsegg zu überqueren. Von dort geht es dann zurück nach Vöcklabruck. (53 km Streckenlänge, 1250 Höhenmeter)

Donnerstag, 19. Mai 2011


Thomas Bernhard hat mehrere Häuser besessen. Eines davon ist das Quirchtenhaus in Ottnang am Hausruck. Auch diese Gedenkstätte steht auf dem Rad-Ausflugsprogramm. Dazu wird zuerst Zell am Pettenfirst angesteuert, von da geht es über den Pettenfirst und auf der alten Kohlebahntrasse über Hausruckedt zum geschichtsträchtigen Arbeiterheim in Holzleithen. In Bergern zweigt man dann ab und erreicht nach einem kräftigen Anstieg Bernhards abgelegenes Domizil am Hausruckwaldrand, welches gerade restauriert wird. Nach einem Abstecher nach Wolfsegg inklusive Schlosshofbesichtigung führt der Weg zurück über Thomasroith nach Kalletsberg, wo es auch noch dem freiliegenden Kohleflöz einen Besuch abzustatten gilt. 50 Kilometer Strecke und 950 Höhenmeter sind dabei zusammengekommen.

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