Sonntag, 23. Februar 2025

Nach Ungenach und Pilsbach mit dem Rad

Nach einigen frostigen Februartagen ist es jetzt wieder milder geworden. Bei 10 Grad Außentemperatur reizt es mich schon, mich aufs E-Bike zu setzen und eine kleine Tour im nahen Umkreis zu machen. Von Vöcklabruck geht es ein kleines Stück auf dem Radweg Richtung Norden bis nach Oberleim und von dort wieder zurück über Jocheredt und Pilsbach. In Pilsbach kann man parallel zur Landesstraße eine für den Autoverkehr gesperrte Straße benutzen, an der entlang sich eine Freiluft-Fotoausstellung befindet und auf welcher sich der Blick gegen die (wolkenverhangenen) Alpen auftut. Für eine erste Vorfrühlingsausfahrt hat mir die Strecke (15 km) schon gereicht.
 

Mittwoch, 19. Februar 2025

Am Miesweg untam Stoa

In diesem schneearmen Winter kann man völlig risikolos kleine Wanderungen im alpinen Gelände unternehmen, vor allem wenn es nicht hoch hinauf geht. Eine kleine Tour am Ostufer des Traunsees inklusive Miesweg eignet sich dafür wunderbar. Schon allein das Entlangwandern am unbefestigten Traunseeufer ist zurzeit besonders reizvoll, da der See durch seinen niedrigen Wasserstand mehr freigibt als gewöhnlich. Den Miesweg bin ich dieses Mal von Süden nach Norden gegangen, die Sonne im Rücken. So ergeben sich immer wieder schöne Ausblicke auf den nörlichen Traunsee bis Gmunden.
 

Donnerstag, 16. Juni 2022

Der Attersee ist zwar das Hauptziel meiner kürzeren Radspritztouren, doch manchmal zieht es mich auch an den Traunsee, und zwar nach Gmunden. Letzten Sonntag war es wieder einmal soweit. Zuerst führt die Route auf Radwegen und abseits der Bundesstraße nach Rutzenmoos, von wo es auf der "alten" Landstraße über Tiefenweg hinunter ins Aurachtal geht. Über Wiesen kommt man weiter nach Pinsdorf und mittels einer gut ausgebauten Radunterführung unter der Salzkammergutbahnstrecke nach Gmunden. Von nun an geht es bergab und der Rathausplatz ist schnell erreicht. Im Cafe Brandl stärke ich mich gerne für die Rückfahrt, die ganz ähnlich verläuft. Allerdings umfahre ich nun den Anstieg von Tiefenweg, indem ich im einsamen Aurachtal bleibe, das mich nach Wankham führt. (Die Westautobahn überquert dieses Tal mittels einer eindrucksvollen Brücke.) Von dort geht es über das Ortszentrum von Regau wieder zurück. 44 Kilometer sind dabei zusammengekommen, die mit dem E-Bike recht angenehm zu bewältigen sind.

Dienstag, 12. April 2022

Vielleicht sollte ich wieder nach langer Pause anfangen, über meine Radtouren zu berichten. Heuer habe ich schon die zweite Atterseetour mit dem E-Bike unternommen, da die Temperatur mit 16 Grad recht angenehm zum Radfahren war. Mit einem deutlich spürbaren Ostwind hatte ich allerdings zu tun. Es ging die normale Route (in Siebenmühlen entlang der Ager) nach Seewalchen, von dort aus dann nach Attersee am Attersee. Für eine Rast am See war es mir etwas zu windig, sodass ich gleich entlang der Bahntrasse Richtung St. Georgen im Attergau aufgebrochen bin. Die Bahnstrecke von Vöcklamarkt nach Attersee wird gerade ziemlich aufwändig generalsaniert. Der Unterbau wird streckenweise völlig neu errichtet. Ich unternahm dann einen Abstecher ins Ortszentrum, und von da ging es dann über Eisenpalmsdorf nach Baum und von dort über Piesdorf nach Witzling bei Gampern. Im Tal der Dürren Ager geht es dann nach Weiterschwang und über Gallaberg nach Timelkam. Von dort nahm ich dann die Route entlang der Vöckla und der Westbahnstrecke, die mich wieder nach Vöcklabruck führt. So untrainiert, wie ich jetzt bin, reicht mir so eine kleine Tour erst einmal für den Anfang.

Samstag, 21. April 2018

Der Frühling ist ins Land gezogen. Der April tut so, als ob er der Juni wäre, und somit lädt das Wetter zum Radfahren ein. Es ist nicht die erste Radtour, aber die erste, über die ich berichte. Und zwar ist es nur eine kurze Spritztour zum Wirtshaus zur Lini in Rutzenham.
Es geht von Vöcklabruck erst einmal auf dem Radweg Richtung Ungenach. In Oberleim zweigt man dann nach rechts ab und fährt ein paar hundert Meter weiter Richtung Ottnang, um dann nach rechts abzubiegen in Richtung Oberpilsbach. Erreicht man Kirchholz, so biegt man bei der Autowerkstätte links ab und fährt dann gleich wieder rechts nach Engelsheim und weiter, bis man in Au dann auf die Straße trifft, die Attnang mit Ottnang verbindet. Dort geht es dann rechts ein Stück in die Attnanger Richtung, wobei man bei der Bahn-Haltestelle Wolfshütte nach links abbiegt und die Steigung nach Wolfshütte hinauffährt. Oben angekommen, wendet man sich nach links und bei der nächsten Kreuzung nach rechts. Dieser Straße folgt man nun meist leicht abfallend an einem Waldstück vorbei, bis man den Ortsanfang von Kirchdorf erreicht, wo sich rechter Hand das renovierte Wirtshaus zur Lini befindet.
Zurück geht es wieder über Wolfshütte, wobei man von dort eine Variante über Schmidham und Oberpilsbach (Wirtshaus zum Radlbock) nehmen kann. Von Oberpilsbach geht es wieder zurück über Kirchholz nach Oberleim und immer schön abfallend im Dießenbachtal in Richtung Vöcklabruck.
Vom Ortsteil Am Poschenhof aus beträgt die Streckenlänge hin und zurück ca. 24 Kilometer mit etwa 350 Höhenmetern.

Dienstag, 20. Februar 2018

Auch wenn hier schon über einen längeren Zeitraum nichts berichtet worden ist, so gibt es zahlreiche Aktivitäten in letzter Zeit, meist Wanderungen auf die Berge der Flyschzone in meiner Umgebung oder auf den Hausruck. So ging es z. B. auf den Gmundner Berg, der sich zurzeit verschneit präsentiert und vom Reif gezeichnet ist. Das Foto zeigt einen Blick auf Gmunden und den Traunsee sowie den Grünberg.

Sonntag, 24. September 2017

Der Sommer ist vorbei, der Herbst hat sich bisher eher von seiner regnerischen Seite gezeigt. Da heißt es, trockene und nicht zu kalte Tage zu nutzen, um eine kleine Radausfahrt zu unternehmen. Wie so oft zieht es mich wieder zum Attersee, wobei ich nach Lenzing den Weg am Agerufer nehme. In der "Eiszeit" genieße ich die wärmenden Strahlen der jetzt schon tiefer stehenden Sonne und ihre Spiegelungen im See. Heim geht es auf kleinen Umwegen auf Nebenstraßen über Kraims und Weiterschwang. Von Timelkam nach Oberthalheim finde ich die Route am Nordrand der Westbahnstrecke am schönsten. Sie setzt sich bis Vöcklabruck fort. Das alles geht aber nur mit dem MTB, da es dabei schon einige schottrige Abschnitte gibt.

Freitag, 1. September 2017

Auch Fahrräder brauchen manchmal ein Service. Mein neueres MTB hat eines bekommen. Das Tretlager wurde neu eingestellt und die Kette getauscht. Sie war schon ausgeleiert. Jetzt macht das Fahren wieder richtig Spaß und ich habe das Rad auch gleich bei einer Spritztour zum neuen Aussichtsplatz in Gerlham getestet. Über dem Attersee hat sich ein Gewitter zusammengebraut, dem ich beim Heimfahren nicht ganz entkommen konnte. Den schlimmsten Regenguss habe ich am Bahnhof Lenzing abgewartet und so war die Fahrt nicht allzu feucht.

Dienstag, 29. August 2017

Ein milder, wolkenloser Spätsommertag ist ideal für eine Rennradtour. Heute soll es wieder einmal über den Hausruck gehen. Über Ungenach führt die Route abseits der Bundesstraße nach Ampflwang und weiter über den Hausruckkamm wieder hinunter nach Eberschwang. Dort zweigt man links ab Richtung Pramet und fährt einige Kilometer den Hausruck auf Innviertler Seite entlang. In Pramet wendet sich die Straße nach Süden und steigt wieder gegen den Hausruckkamm zu an. Oben angekommen, beginnt nun eine lange, rasante Abfahrt bis nach Frankenburg am Hausruck. Von dort kann man auf Nebenstraßen Zipf erreichen, wo es im Cafe neben der Brauerei schmackhafte Eisbecher zu genießen gibt.
Jetzt gilt es, für einige Kilometer dem Vöcklatal Richtung Osten zu folgen, dann zweigt man nach Süden Richtung Gampern ab, von wo man schließlich Seewalchen am Attersee erreicht. Nach einer kurzen Rast am See beginnt die übliche Heimfahrt nach Vöcklabruck über Lenzing und Timelkam. 72 km Wegstrecke mit deutlich über 1000 Höhenmetern waren zu bewältigen. Das Foto zeigt einen Blick auf den Hausruck von Innviertler Seite aus gesehen.

Montag, 14. August 2017

Eine Rennradrunde steht auch heuer wieder, wie schon so oft, am Programm, und zwar die Großalmrunde. Das Wetter passt ausgezeichnet: Es ist nicht zu heiß, aber fast wolkenlos. Erst gilt es einmal, Pinsdorf zu erreichen. Am besten eignet sich wegen des geringen Verkehrsaufkommens die alte Bundesstraße über Regau/Rutzenmoos. Nun geht es immer leicht ansteigend das Aurachtal flussaufwärts über Reindlmühl und Neukirchen bei Altmünster zum Großalm-Wirtshaus, Ausgangspunkt meiner Hausloipe in einigen Wintern vor längerer Zeit. Nach diesem Abstecher geht es wieder hinunter zur Bundesstraße, die jetzt stärker ansteigt und sich in Kurven (bei Motorradfahrern beliebt) zum Taferlklaussee hochschlängelt. Von dort sind es noch ein Paar Serpentinen bis zur Passhöhe auf etwa 850 Metern Seehöhe. Jetzt beginnt der lustigste Teil der Strecke, nämlich eine lange Abfahrt, auf der man locker Geschwindigkeiten von 75 und mehr km/h erreichen kann. Man kommt dann in Steinbach am Attersee an, wo ein Abstecher zum Gulda-Grab am Kirchfriedhof seinen Reiz hat. Ein schöner Ausblick auf des südwestliche Höllengebirge bietet sich hier (siehe Foto). Die Heimfahrt erfolgt am Ostufer des Attersees entlang und über Seewalchen schließlich nach Vöcklabruck. 71 Kilometer Fahrt mit über 1500 Höhenmetern hat man dann geschafft.

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